1968 – 2008
40. Jahrestag
des Einmarsches der russischen Sozialimperialisten in die Tschechoslowakei
Möge der revolutionäre Sturm mächtig losbrechen!
- Zëri i popullit, 17. Mai 1968 -
Die großen Umwandlungen, die in der Welt im Ergebnis des Kampfes der Völker stattfanden und stattfinden, haben eine für die soziale und nationale Befreiung, für den Aufbau einer neuen Welt ohne Kapitalisten und Kolonialisten günstige Situation geschaffen und schaffen weiter. Das Hauptproblem, vor dem heute die aufrechten Kommunisten und Revolutionäre sowohl der kapitalistischen, als auch jener Länder, wo die Revisionisten herrschen, stehen, ist, dass sie mutig und konsequent in revolutionärer Weise gegen den Imperialismus und seine Handlanger, die Revisionisten, kämpfen.
Das kapitalistische Bürgertum der Welt hat alle seine Kräfte mobilisiert und kämpft, um die Revolution dort, wo sie beginnt zu unterdrücken, dort, wo sie vorbereitet wird, im Keime zu ersticken und dort, wo sie gesiegt hat, zu liquidieren. An der Spitze seines wilden ideologischen und politischen Kampfes hat das Bürgertum die modernen Revisionisten, die niedrigsten und teuflischsten Verräter des Marxismus-Leninismus, gestellt. Unter diesen Umständen bildet der moderne Revisionismus eine große Gefahr für die Revolution und den Sozialismus.
Warum bestehen die Marxisten-Leninisten auf diese Frage, warum haben sie den modernen Revisionismus als eine große Gefahr für die Revolution und den Sozialismus bezeichnet und bezeichnen ihn weiter, warum richten sie Aufrufe an alle Revolutionäre, ihre Reihen enger zusammenzuschließen und tapfer und ohne Kompromisse bis zur vollständigen ideologischen und politischen Vernichtung des Revisionismus zu kämpfen?
Die Antwort ist einfach. Der moderne Revisionismus ist eine große Gefahr, weil an seiner Spitze die Sowjetrevisionisten stehen, welche die Führung der KP der SU und des Sowjetstaates usurpiert haben, jenes Landes, wo die Oktoberrevolution in die Tat umgesetzt wurde und der Sozialismus zum ersten Mal siegte. Er bildet eine große Gefahr, weil er in vielen Ländern der Volksdemokratie die Macht an sich gerissen hat und weil in vielen kommunistischen und Arbeiterparteien der Welt, wo die Hauptkader verbürgerlicht sind, die revisionistischen Cliquen die Führung der Partei sowie ihren Apparat in ihre Hände genommen haben, die Traditionen der Organisation der Werktätigen für eigene Zwecke ausnutzen und die Gewerkschaften der Arbeiter, sowie ihre verbürgerlichten Apparate und Kader leiten.
Die Revisionisten verfügen über kolossale Fonds und Materialien, um die politische, ideologische und organisatorische Diversion in der ganzen Welt zu finanzieren, sie verfügen über große Propagandamittel, um die marxistisch-leninistische Theorie zu entstellen, um sie zu revidieren und hierauf diese Entstellung als „eine aktuelle realistische Entwicklung unter den Bedingungen unserer Epoche hinzustellen, mit einem Wort, um den revidierten Marxismus-Leninismus in getarnter Weise den Interessen des Bürgertums, denen sie eifrig dienen, anzupassen.
Die Revisionisten machen alle Anstrengungen, um sich mit dem Kommunismus gleichzusetzen; ihre Propaganda bezeichnet den modernen Revisionismus als den „internationalen Kommunismus“. Für die Revisionisten ist die „Allianz des internationalen Proletariats“ nur eine Allianz der revisionistischen Cliquen und der „proletarische Internationalismus“ in Wirklichkeit der trotzkistische revisionistische Internationalismus.
Schlimmer ist, dass nicht nur die Häupter des modernen Revisionismus Anstrengungen machen, um den modernen Revisionismus mit dem Kommunismus zu identifizieren, sondern dass die von ihnen verbreiteten, entstellten Auffassungen auch bei vielen Sowjetkommunisten, sogar bei einem Teile der Arbeiterklasse der SU, auf günstigen Boden fallen. Da die revisionistische Sowjetpartei an der Spitze der gegenwärtigrn starken antimarxistischen Strömung des Revisionismus steht, so trägt das viel zur Erhaltung dieser Auffassungen und, was noch schlimmer ist, zur Verwechslung der Wahrheit mit der Lüge zur Verhinderung der Revolution bei.
Ferner wissen es noch nicht alle Kommunisten der verschiedenen Länder und das Weltproletariat, dass heute in der SU eine so genannte KP Lenins und Stalins nichts gemeinsam hat. Die heutige KP der SU ist eine revisionistische, konterrevolutionäre und antikommunistische Partei. Nur ihr Name ist „kommunistisch“: sie gebärdet sich als leninistisch, hat jedoch den Leninismus vom Kopf bis zu dem Fuß entstellt. Sie tut so, als ob sie den Kommunismus aufbaut, in Wirklichkeit aber restauriert sie den Kapitalismus und hilft auch den anderen revisionistischen Parteien, ihren Weg einzuschlagen. Und wenn die KP der SU früher den Bolschewiken gehörte, so gehört sie heute den Menschewiken, Trotzkisten und Neobucharinisten.
Aber trotz der Tatsache, dass nicht alle Kommunisten und die Arbeiterklasse der SU sehen, dass ihre frühere heroische Partei sich umgewandelt hat, degeneriert ist, wird der Bolschewismus nicht untergehen und die Bolschewiken werden nicht mit verschränkten Armen als bloße Zuschauer während dieser Tragödie, die sie heute erleben, dastehen- Schon jetzt machen sich die ersten Anzeichen ihrer revolutionären Wiedergeburt bemerkbar und diese sind ermutigend.
Die schwarzen chruschtschowschen Banden machen Anstrengungen, um ihre Reihen gegen die Bolschewiken und die Arbeiterklasse enger zusammenzuschließen
Die chruschtschowschen Häupter, welche wie die Päpste „urbi et orbi“ verkünden, dass sie in der SU den „Kommunismus aufbauen“, dass dort die antagonistischen Klassen verschwunden sind, verlangen jetzt von der Partei, dass sie eine „eiserne Disziplin“ einführt. Wer braucht aber diese eiserne Disziplin, welche der Oberrevisionist Leonid Breschnew in der Parteikonferenz der Stadt Moskau in der letzten Märzwoche dringend forderte und die jetzt von der gesamten revisionistischen Sowjetpresse mächtig ausposaunt wird? Gegen wen richtet sich diese Disziplin?
Die „eiserne Disziplin“, welche die Sowjetführer verlangen, ist die Disziplin der scharzen Banden der neuen revisionistischen Sozialrevolutionäre, welche auf den ersten Blick den Anschein hat, als ob sie sich gegen die extremen Rechtselemente richtet, die in der von dem chruschtschowschen Kurs selbst geschaffenen Atmosphäre entstanden und jetzt unter dem Einfluss der Ereignisse in der ČSR und in Polen sich mehr zu regen beginnen. Die Breschnew-Kossygingruppe hat Angst, dass sie nicht das Schicksal Chruschtschows oder Nowotnys trifft, dass nicht eines Tages diese „Liberalen“, wenn man ihnen zu viel Freiheit lässt, die am Ruder befindliche Clique stürzen. Indem Breschnew und seine Genossen die extremen Revisionisten angreifen, suchen sie diese einerseits zu zügeln, andererseits den Prozess der bürgerlichen Entartung selbst zu kontrollieren und den Hass und die Verachtung der werktätigen Massen gegen diese Elemente ausnutzen, um die Massen für sich zu gewinnen und sich auf sie in jeder für ihre Herrschaft gefährlichen Lage zu stützen.
Indem die revisionistischen Sowjetführer die rechten Ultras kritisieren, suchen sie die Illusion zu erwecken, dass sie nicht nur die „Dogmatiker“, sondern auch die „Revisionisten“ bekämpfen, dass sie angeblich den „leninistischen“ Weg des Kampfes zu zwei Fronten gehen. Tatsächlich aber verfolgt diese Politik das Ziel, die Position der herrschenden Clique zu konsolidieren, um in Ruhe und ohne viel Mühe den Kampf gegen den Marxismus-Leninismus, gegen die Revolution und den Sozialismus zu intensivieren. Das ist eine gefährliche Taktik, die man enthüllen und unschädlich machen muss. Man darf sich keiner einzigen Illusion über die entartete Clique Breschnew-Kossygin, welche gänzlich im Verrate versunken ist, hingeben, dass die Ereignisse in der ČSR und Polen und die Aktivierung der „Liberalen“ in der SU sie zur Vernunft bringen werden. Der Kampf gegen die „Ultras“ ist ein Kampf zwischen den revisionistischen Cliquen um die Macht. Diese Cliquen sind unverbesserlich. Nur eine Revolution zum Sturze der Machthaber und jener, die um die Macht kämpfen, vermag die KP der SU und den Sowjetstaat auf den richtigen Weg, welchen die Oktoberrevolution anbahnte, zu führen.
Und eben vor dieser Revolution fürchtet sich am meisten die Clique Breschnew-Kossygin; sie fürchtet nicht so sehr die „Libralen“, als die Volksmassen. Sie weiß es wohl, dass eine offene Aktivierung der ultrarevisionistischen Kräfte in der SU, welche große revolutionäre Traditionen besitzt, nicht so weit gehen kann wie in der ČSR. Denn ein solcher Prozess würde notwendigerweise den Widerstand und die Empörung der bolschewikischen Revolutionäre, der Arbeiterklasse usw. heraufbeschwören und die Vernichtung nicht nur der „Ultras“, sondern auch der herrschenden chruschtschowschen Clique selbst zur Folge haben. Deshalb richtet sich die von Breschnew geforderte „Disziplin“ in erster Linie gegen die Bolschewiken, gegen das Volk, gegen alle jene, die es wagen oder wagen werden, sich gegen den revisionistischen Verrat zu erheben.
Der Verlauf der Ereignisse in der letzten Zeit in der ČSR und in Polen hat den Sowjetrevisionisten großes Kopfzerbrechen bereitet. Denn diese Ereignisse vertiefen nicht nur die revisionistische Spaltung, stören nicht nur das Gleichgewicht in der politischen Haltung und lösen die beiderseitigen Wirtschaftsbeziehungen auf, sondern lockern auch ihre militärisch-politischen Verträge.
Diese Ereignisse üben auch einen ungünstigen Einfluss auf die innere Politik und Struktur des Sowjetregimes selbst aus. Und wenn die Breschnew-Kossyginclique glaubte, mit der Ausbootung Chruschtschows die innere Lage bis zu einem gewissen Grade stabilisiert zu haben, so verursachten die Ereignisse in der ČSR, in Polen usw. große Erschütterungen in der Führung der SU und bewiesen, dass die „Stabilität“ schwach war. Es zeigte sich also erneut, dass es in der Sowjetführung keine Stabilität gibt noch geben wird.
Diese große Besorgnis trat offen zu Tage in der Rede des Revisionisten Breschnew, deshalb betonte er am meisten die Frage der „Einheit der Partei“, der „leninistischen Einheit“ zwischen Partei und Arbeiterklasse, der „stählernen Einheit“ zwischen Volk und dem „leninistischen“ ZK und anderes Zeug wie diese mehr.
Von einer wirklichen Einheit kann man aber nur in einer marxistisch-leninistischen Partei sprechen, und diese Einheit wird durch die richtige Linie, die wahren marxistisch-leninistischen Parteinormen erzielt. Aber in der gegenwärtigen revisionistischen Partei der SU gibt es weder eine marxistisch-leninistische Einheit, noch Grundsätze, welche diese Einheit herstellen, erhalten und festigen. Und das kommt daher, weil in den verschiedenen revisionistischen Cliquen, die in der revisionistischen Partei der SU und im Sowjetstaate herrschen, keine Einheit des Denkens und Handelns existiert.
Die von Lenin, Stalin und von der bolschewikischen Partei formulierte und durchgeführte bolschewikische Einheit ist das Kennzeichen der marxistisch-leninistischen Parteien, aber gerade diese Einheit bekämpfen und zerstören die modernen Revisionisten, weil sie diese nicht wünschen.
Die bolschewikische Einheit wurde von Lenin, Stalin und der Bolschewikischen Partei im schweren und ununterbrochenen Kampf gegen die äußeren Feinde, die Imperialisten und Kapitalisten, sowie gegen das Zarentum und sämtliche kapitalistischen bürgerlichen Parteien dieses Regimes, gegen die pseudorevolutionären Parteien während und nach der Revolution, gegen die Sozialrevolutionäre, Trotzkisten, Sinowjewisten, Bucharinisten und gegen alle anderen Rechts- oder Linksopportunisten innerhalb und außerhalb der Partei, welche Agenten des Bürgertums und der Reaktion waren, geschmiedet.
Die bolschewikische Einheit eliminierte die antileninistischen Fraktionen in der Bolschewikischen Partei. Sie duldete und konnte niemals weder legale noch illegale Fraktionen im Schoße der marxistisch-leninistischen Partei dulden. Denn wenn man die verschiedenen Fraktionen nicht beseitigt, kann die Kommunistische Partei nicht leninistisch sein, weil sie dann in dieser wichtigsten Frage jene Grundsätze und Normen verneint, welche sie zum organisierten marxistisch-leninistischen Detachement des Proletariats machen. Eine solche Partei ist keine monolithische Partei des Proletariats mehr, sie ist unfähig, die Diktatur zu errichten und den Sozialismus und Kommunismus aufzubauen. Eine solche Partei wird zum Tummelplatz der verschiedenen Gruppen mit eigenen Interessen und Zielen, welche um die Macht kämpfen. Eine solche Partei trachtet nur die Maske, das Aussehen einer einzigen Partei zu wahren, um die Werktätigen zu betrügen.
Auch die KP der SU ist heute zu einer solchen Partei entartet; in ihr gibt es und kann es keine Einheit geben. Deshalb fragt man sich: „Von welcher Einheit sprechen die Sowjetrevisionisten mit Breschnew an der Spitze?“
Angesichts der großen Gefahren, die ihnen von außen und von innen drohen, wenden sie sich an die verschiedenen Cliquen in der Führung der revisionistischen Partei der SU und fordern sie auf, einig zu sein.
Die innere Gefahr ist groß. Sie kommt sowohl von der Spaltung in ihrem revisionistischen Schoße als auch von den guten revolutionären Traditionen der Bolschewikischen Partei Lenins und Stalins, welche Traditionen der Sowjetrevisionisten zu unterdrücken und zu bastardieren, respektive mit Hilfe der Demagogie für ihre Interessen auszuschroten trachten.
Diese Traditionen wurden von der Großen Oktoberrevolution, von dem Kampf der Bolschewiken und von den Ideen Lenins und Stalins geschaffen und erhärtet; auf ihnen wurde die Diktatur des Proletariats errichtet, die erste sozialistische Arbeiter- und Bauernmacht gegründet, der Sozialismus erfolgreich aufgebaut und die so verwickelte nationale Frage in der SU richtig gelöst. Während des von Lenin und Stalin energisch geführten Klassenkampfes wurde das Bewusstsein der Werktätigen gehoben und erhärtet, die Allianz der Arbeiterklasse mit der Bauernschaft gefestigt, die Fraktion innerhalb und außerhalb der Partei vernichtet und den Keimen der so genannten fortschrittlichen bürgerlichen Parteien jede Möglichkeit genommen, offen oer heimlich zu vegetieren. Seit dem Siege der Revolution und bis jetzt gibt es in der SU eine einzige Partei, die KP der SU.
Die Bolschewikische Partei der SU schuf die Tradition einer einzigen Partei, die an der Macht ist, und die neuen Generationen kennen seit der Revolution nur eine einzige Partei, deshalb sind sie mit dieser Tradition eng verbunden.
Mit der Machtergreifung der Chruschtschowianer aber wurde das in der SU errichtete sozialistische System unter dem falschen Vorwand, dass man zum Kommunismus übergehe, frontal angegriffen, wurde die Diktatur des Proletariats unter dem falschen Vorwand des Staates des ganzen Volkes, was „Liberalisierung“ des Staates bedeutet, angegriffen, wurden die Verräter der Revolution, die Verräter aller Schattierungen, rehabilitiert und das Terrain für die Restauration der neuen kapitalistischen sozialen Basis mit neuer Struktur und Überstruktur vorbereitet. Die Ausrufung der KP der SU zur Partei des ganzen Volkes ist die Brücke, um zum Sumpf des Opportunismus und zur Eliminierung aller revolutionären Traditionen der bolschewikischen KP überzugehen. All das schafft die günstigen Vorbedingungen für die Liquidierung auch der Tradition einer einzigen führenden Partei, obwohl dies keineswegs im Interesse der Hegemonie der revisionistischen Großmacht und der Beziehungen der verschiedenen Nationalitäten, die in der SU leben, liegt.
Der moderne Sowjetrevisionismus ist die sichere Spaltung; die genaue Befolgung und der Schutz der Lehren Lenins und Stalins sind die Einheit. Auf der Basis dieser Lehren wurde die Nationalitätenfrage gelöst und die Union der sozialistischen Sowjetrepubliken geschaffen. Nur durch die Verteidigung der Lehren Lenins und Stalins kann man die Einheit der SU und der Nationalitäten, welche sie bilden, erhalten. Der moderne chruschtschowsche Revisionismus wird die SU und die leninistische Einheit der Nationalitäten zerstören.
Die ideologisch-politische, moralische, ökonomische und staatliche Auflösung und Entartung der SU werden später die Gründung weiterer revisionistischer Parteien zur Folge haben. Der revisionistische Weg ist der Weg des Verrats am Kommunismus, der Konzessionen an das Bürgertum, ist der Weg zum Nationalismus. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass, je mehr Fortschritte der Prozess der revisionistischen Entartung macht, desto größere Konzessionen werden dem Bürgertum, den Imperialisten und den verschiedenen Nationalisten gemacht. Die neuen revisionistischen Cliquen, welche ans Ruder kommen, nachdem sie die alten Cliquen gestürzt haben, sind noch mehr bereit, diesen Weg zu gehen. Auch die Sowjetrevisionisten bilden keine Ausnahme. Sie werden gezwungen sein, ihrem Bürgertum und dem Nationalismus der verschiedenen Republiken Konzessionen zu machen wie den Imperialisten und ihren revisionistischen Alliierten der anderen Länder.
Die Sowjetrevisionisten gebärden sich als Internationalisten und werfen Tito und Dubček Nationalismus und Chauvinismus vor, was auch den Tatsachen entspricht, aber die Sowjetführer selbst sind genauso große Nationalisten und Chauvinisten, wenn nicht größere [Anmerkung der Redaktion: Das gilt auch für den chinesischen Revisionismus]. Um ihr Verrätergesicht zu tarnen, haben sie in die Führung Personen aus den verschiedenen Nationalitäten als ihre angeblichen Vertreter aufgenommen. Tatsächlich ist ihre gesamte Tätigkeit durch den Chauvinismus der Großmacht, durch die hegemonistische russisch-ukrainische Tendenz, durch die reaktionäre, nationalistische Politik, welche unausbleiblich zur Gewaltherrschaft führen muss, was die Spaltung der SU zur Folge haben wird, gekennzeichnet.
Mit der Spaltung der SU in verschiedene Nationalitätenstaaten wird die volle Entartung eintreten; in diesen Staaten werden die kapitalistischen bürgerlichen Cliquen die Macht ergreifen. Der Prozess der titoistischen Entartung in der nationalen Frage, der Prozess der Auflösung der Partei in der ČSR und der Aktivierung der national-chauvinistischen Ideen der Tschechen und Slowaken, sind das Vorspiel der großen revisionistischen Symphonie, welche in der SU gespielt werden wird.
Die Sowjetrevisionisten werden alle ihre Kräfte einsetzen, um diese große Auflösung zu vermeiden, weil sie das auch als führende kapitalistische Macht nicht interessiert, denn in diesem Falle würde es sich herausstellen, dass sie bloß Großmachtchuvinisten sind, und dann könnten sie unter der Maske des sozialistischen Staates keinen Menschen mehr betrügen. Sie werden trachten, die Tradition einer einzigen führenden Partei, der KP der SU, im eigenen Interesse weiter fortsetzen. Aber der Kampf der verschiedenen revisionistischen Fraktionen im Schoße der Partei und der Führung wird lange dauern und auch auf die Parteien der Republiken und auf letztere selbst übergreifen.
Im Kampfe um die Macht werden die revisionistischen Cliquen nicht ermangeln, auch die Traditionen der KP der SU gegen die Fraktionisten und Deviatoren auszuwerten. Unter dieser Maske bereiteten Chruschtschow und die Chruschtschowianer das Terrain ideologisch-politisch und organisatorisch gegen Stalin und den Leninismus vor und griffen dann die Molotowgruppe als Parteifeind an. Hierauf wurden Chruschtschow selbst und sein Anhang eliminiert.
Aber dennoch existieren heute in der Sowjetführung und in der gesamten Partei tiefgehende Divergenzen, existieren aktive Gruppen, die um die Vorherrschaft kämpfen. Wer zeitweilig ans Ruder kommt, trachtet die gegnerischen Gruppen zu schwächen und zu neutralisieren und, wenn sie gefährlich werden, zu eliminieren, indem er ihnen das Etikett „Parteifeindliche Gruppe“ anhängt, weil die so genannte Partei momentan ihr wichtigstes Mittel ist, um die Volksmassen der SU, die an der Tradition gewöhnt sind, zu betrügen. Außerdem werden sich die Cliquen, welche ans Ruder kommen, auf die Waffen ihrer Diktatur des Proletariats, auf die Kräfte der Staatssicherheit und der Armee stützen.
Es ist eine Tatsache, dass in allen revisionistischen Ländern die Chruschtschowianer zuerst die Staatssicherheit, das Innenministerium angriffen, indem sie es systematisch „säuberten“. Eine solche Maßnahme wurde nicht gegen die Armee ergriffen. Was zeigt das im Allgemeinen? Das zeigt, dass die Sowjetrevisionisten nicht nur die totale Verleumdung Stalins beabsichtigten, sondern auch die Ausschaltung der Staatssicherheit, welche ihrem Verrate gefährlich war. Denn die Staatssicherheit war, trotz mancher Fehler, im Kampfe gegen die Feinde der Klasse und der Diktatur des Proletariats erhärtet.
Jetzt haben die Revisionisten die Staatssicherheit im Großen und Ganzen von ihren Gegnern gesäubert und zu ihrem Werkzeug gemacht. Aber welcher Clique dient sie? Der Mächtigsten. Beweis dafür ist die Ausbootung Schelepins und Semitschasnis, dieser zwei neuen Revisionisten, welche zu den anderen sicherlich in Opposition stehen. Auch in der Armee gingen sie so vor, jedoch nicht so brutal. Da die Armee eine große und gefährliche Macht ist, gehen sie vorsichtig, besonders durch ihre Häuperter, zu Werke. Sie schmeicheln den Häuptern, dekorieren sie, geben ihnen Villen, schicken sie in Pension, dann kompromittieren sie diese usw. Andererseits entlassen sie zehntausende von Kadern. Die Haupttendenz in der Armee, wie auch überall, geht dahin, sie der Entartung zuzuführen und zu entpolitisieren und ihre Häupter vor den Wagen der mächtigsten Clique zu spannen, damit diese auch die Armee als eine Waffe der Unterdrückung und der konterrevolutionären Gewalt benutzt.
Die Sowjetrevisionisten achten sehr darauf, dass die Entartung der Partei, des Staates und der Wirtschaft nicht in anarchischer Weise vor sich geht, wie der Buffo und Scharlatan Chruschtschow begann, den sie entfernten, weil er ihnen vorzeitig Gefahren brachte. Indem die Nachfolger Chruschtschows die Partei der Entartung zuführen, bewahren sie noch dem Scheine nach die Formen der allgemeinen Organisation. Zwar führen sie viele Organisierungen und Umorganisierungen in den verschiedenen Verwaltungszweigen durch, bewahren jedoch im Allgemeinen die Staatsformen, um sich zu tarnen. Sie sprechen von einer „Änderung der Verfassung“ und arbeiten angeblich daran, beeilen sich jedoch nicht. Sie untergraben den Sowjetstaat und trachten zugleich dies zu maskieren, sein sozialistisches Aussehen zu erhalten.
Bezüglich der Änderungen in der Organisation der Wirtschaft, gehen sie etwas offener in Richtung der Liquidierung der sozialistischen Wirtschaft und ihrer Umwandlung in eine kapitalistische Wirtschaft vor. Und es muss so kommen, weil man das nicht maskieren kann. Das verlangt die Objektivität der Schaffung der neuen kapitalistischen revisionistischen Klasse, verlangt das Interesse der herrschenden Cliquen, verlangen die neuen Allianzen mit dem Weltkapitalismus, vor allem mit dem amerikanischen Imperialismus, sowie ihre bürgerliche Diktatur, welche die Volksmassen und die Revolution im Innern unterdrückt und mit noch größerer Gewalt weiter unterdrücken wird, indem sie auswärts den Kampf um die Vorherrschaft noch mehr aktivieren wird.
Aber in diesem Prozess, der jetzt in der SU und in der revisionistischen KP stattfindet, sind nicht nur die revisionistischen Cliquen tätig. Freilich herrschen sie gegenwärtig dank einer einzigen führenden Partei, wie die Bolschewiken früher herrschten, aber das will nichts besagen, dass in der revisionistischen Partei der SU und außerhalb der Partei, im Schoße der Klasse und Masse, auch der Bolschewismus nicht tätig ist, obwohl er jetzt sich in der Minderheit befindet, halb illegal ist oder schwer verfolgt wird.
In der Führung der revisionistischen Partei der SU gibt es weder offene noch maskierte Bolschewiken. Daraus kann man schließen, dass in der SU anders als in den anderen Ländern die Bolschewiken ihre Tätigkeit in der Partei als kleine und schwer verfolgte Fraktion schon aufgenommen haben oder aufnehmen werden, wie sie ihre Tätigkeit außerhalb der Partei oder zugleich in der Partei und außerhalb dieser aufnehmen können oder aufgenommen haben, um die ruhmreiche Bolschewikische Partei Lenins und Stalins wieder herzustellen. Gewiss werden die sowjetischen Revolutionäre auch die erprobten Formen, Methoden und Taktiken der Bolschewikischen Partei auswerten. Sie müssen die neuen Umstände und Bedingungen berücksichtigen und ausnutzen. Die daraus gewonnenen Erfahrungen werden für die Zukunft von großem Nutzen sein.
Der Verlauf der Weltereignisse und der Ereignisse in der internationalen kommunistischen Bewegung hat deutlich gezeigt, dass die Sowjetrevisionisten in enger Allianz mit dem amerikanischen Imperialismus die geschworenen und hinterlistigen Gegner der Revolution und des Befreiungskampfes der Völker der Welt sind.
Sie treten auf der Bühne des internationalen Geschehens im Namen der SU auf, sie handeln in der internationalen kommunistischen Bewegung im Namen des Leninismus, im Namen der bolschewikischen KP der SU.
Das ist eine große Gefahr, welche die Völkerfreiheit, die Revolution, den Sozialismus und Kommunismus bedroht.
Die Partei der Arbeit Albaniens hat diese betrügerische Haltung, welche die Sowjetrevisionisteneingenommen haben, enthüllt, bekämpft und wird sie weiter bis zum Schluss enthüllen und bekämpfen, weil dies nach ihrer Meinung der einzige Weg des revolutionären marxistisch-leninistischen Kampfes ist, um eine Trennungslinie zwischen der bolschewikischen KP Lenins und Stalins und der heutigen revisionistischen Partei der SU zu ziehen, um die SU, welche Lenin, Stalin und die Bolschewiken gründeten und aufbauten, von der heutigen SU, welche die modernen Revisionisten der Entartung zugeführt haben, zu unterscheiden.
Ohne diese Unterscheidung, ohne einen kompromisslosen und heftigen Kampf gegen die revisionistische Strömung und ihre Staatsmacht kann man den Kampf gegen den Weltimperialismus, mit jenem der USA an der Spitze, nicht gehörig durchführen und auch die Weltrevolution nicht rasch genug vorantreiben.
Es liegt im Interesse der Völker, der Sowjetrevolutionäre und des Weltkommunismus, dass die wirkliche sozialistische SU, wie sie Lenin, Stalin und die Bolschewiken schufen, wieder erneuert wird. Es liegt im Interesse der Revolution, dass die wirkliche sozialistische SU stark ist und eine große internationale Autorität besitzt, wie zur Zeit Lenins und Stalins. Jetzt haben die chruschtschowschen Revisionisten das Ansehen und die Autorität der SU und ihrer KP zutiefst erniedrigt. Aus dieser Situation muss man die wirkliche SU, die Schöpfung der Oktoberrevolution, herausführen. Aber wie? Es gibt nur einen Weg, und dieser ist der Weg des revolutionären Kampfes für die Zerschlagung der heute in der SU herrschenden revisionistischen Clique. Das ist die historische Aufgabe der Arbeiterklasse der SU und der aufrechten sowjetischen Bolschewiken und Revolutionäre. Der Sturm einer zweiten großen proletarischen Revolution wird in der SU die chruschtschowschen Revisionisten von der Erdoberfläche vertilgen.
Die Gegensätze zwischen den revisionistischen Cliquen haben sich in einen Kampf auf Leben und Tod zwischen ihnen verwandelt
Heute ist es eine Tatsache, dass die Vorherrschaft der Sowjetrevisionisten über das revisionistische Lager in die Brüche geht, weil der Revisionismus als bürgerliche Strömung in seinem Schoße viele Widersprüche birgt und in der Praxis auf den Widerstand seiner Partner und Alliierten stößt. Wir sind heute Zeugen des Streites zwischen den revisionistischen Cliquen, welche die Macht besitzen oder nicht; sie spalten sich und eröffnen den Kampf gegen die Sowjetrevisionisten. Diese Lage haben die Marxisten-Leninisten schon lange vorausgesehen, deshalb darf sich kein Kommunist, keine Fraktion der Arbeiterklasse eines Landes von den angeblich „unabhängigen“, „souveränen“ Handlungen einer revisionistischen Clique irreführen lassen und die Illusion hegen, dass diese Cliquen jetzt „besser“ geworden sind, weil sie sich von den Sowjetrevisionisten getrennt haben [Anmerkung der Redaktion: auch nicht die chinesische revisionistische Clique]. Entscheidend für die Beurteilung dieser Erscheinung ist nur die Klassenorientierung, ist der Klassenkampf, die Ergebenheit zu den Lehren von Marx, Engels, Lenin und Stalin, sowie ihre konkrete, konsequente, mutige Durchführung, ohne Opfer zu scheuen.
Wir müssen uns vor Augen halten, dass heute die modernen Revisionisten die Koordinierung miteinander, der stereotypen revisionistischen Formeln, fabriziert in der chruschtschowschen Werkstatt des Kremls und von den revisionistischen Neophyten [Anmerkung der Redaktion: Bezeichnung der Getauften im Urchristentum] eifrig bei jeder Suppe aufgetragen, nicht mehr so stark wie früher präokkupiert. Sie sind so abgedroschen und so oft wiederholt worden, dass sie jetzt allen Reiz verloren haben. Keiner kümmert sich mehr um die leere chruschtschowsche Phraseologie. Jede revisionistische Gruppe, welche die Macht besaß oder nicht, ging im Namen des „Leninismus“ daran, sich von jedem Joche für immer zu „befreien“, besonders vom Joche der „Diktatur des Proletariats“ und der „marxistisch-leninistischen Ideologie“. Sie behaupteten, dass jede Theorie, nicht nur der Revisionisten, sondern auch ihrer neuen ideologischen oder politischen Alliierten, führe zum „Sozialismus“ mit Hilfe einiger Stöße, Losungen und vieler Lügen, aber jetzt führe alles zum „Sozialismus“. Die Spaltung wurde zu ihrer Hauptpräokkupation.
Jetzt begann jede revisionistische Gruppe frei zu handeln und ihre Pläne für die Trennung und Wiedervereinigung, für die Zerschlagung und Reintegration auszuarbeiten. Daraus schloss man, natürlich gestützt auf die „lichte chruschtschowsche Theorie“, dass jedes Land, weil es seine Besonderheiten hat, auch einen „spezifischen“ Sozialismus aufbauen solle. Und so begann jetzt jedes revisionistische Land nicht mehr auf die stereotypen Phrasen der Werkstatt des Kremls zu achten, sondern seine eigenen spezifischen Formeln aufzustellen, seine eigenen Theorien über die Organisierung des neuen kapitalistischen Staates und die Anpassung der Wirtschaft an diesen Staat zu entwickeln in der Absicht, die KP zu liquidieren, die neuen bürgerlichen Parteien zu gründen, mit ihnen die Macht zu teilen, die Staatssicherheit und die Armee für sich zu gewinnen und diese von einer Waffe der Diktatur des Proletariats in eine Waffe gegen das Proletariat und die Werktätigen umzuwandeln.
Außerdem präokkupierten stark die herrschenden Revisionisten dieser Länder vor allem auch die Art und die Form der Loslösung von den Sowjetrevisionisten: es war das die schwere Kette, die gesprengt werden musste, denn mit dieser verbanden sie viele ideologische, politische, kulturelle, ökonomische, militärische, offene und geheime staatliche und innerstaatliche Beziehungen, solche zwischen den Cliquen und Personen sowie der Spionage, usw. Ein ganz schmutziges Netz!
Es war vorauszusehen, dass sie eines Tages miteinander „abrechnen“ würden, wie es unter den Gangstern üblich ist. Und die „Abrechnung“ hat schon begonnen und ist sogar weit fortgeschritten. Also geht es jetzt hier nicht mehr um die „Korrektur einiger Formeln der Theorie“, sondern um ihre Existenz, denn die Revisionisten führen jetzt gegeneinander einen Kampf auf Leben und Tod.
Welchen Zweck haben nun die auf dem „Budapester Karneval“ beschlossene Moskauer Beratung und die jetzt in Budapest abgehaltene Tagung der Kommission für die Vorbereitung des Treffens auf „höherer Ebene“? Sollen sie etwa den „Frieden“ in Vietnam oder im „revisionistischen Lager“ herstellen, d.h., die revisionistischen Gangster, welche sich gegenseitig mit dem Messer bedrohen, miteinander versöhnen? Diese Beratung ist notwendig, um die äußerst miserable Lage, in der sich die revisionistische Partei der SU befindet, um die Niederlagen der Sowjetrevisionisten zu verheimlichen. Das ist keine kommunistische Beratung und die verschiedenen Tagungen zur Vorbereitung dieser Beratung gleichen den Pferdemärkten und den Warenausstellungen, wohin verschiedene Makler, Händler und Diebe zusammengeströmt sind, die miteinander feilschen, Unterschriften, Ehrenworte, Rubel und Dollar geben und nehmen, um nicht so, sondern anders zu sagen, um diesen zu verteidigen und den anderen zu beschimpfen.
Die jüngste Budapester Tagung zeigte noch deutlicher die starke Vermorschung und Entartung des revisionistischen Lagers. Wenige Wochen nach der ersten Beratung, an der 67 revisionistische Parteien teilnahmen, fand die neue Tagung statt; an dieser nahmen nur 54 Parteien teil. Wieviel werden im November nach Msokau gehen? Das werden wir schon sehen. Dort wird die Bilanz aufgestellt, aber schon heute kann man sagen, dass sie kläglich sein wird. Die jüngste Budapester Verssammlung der Revisionisten war in Bezug auf die Anzahl und Qualität der Teilnehmer ein vollständiges Fiasko für die Sowjetrevisionisten. Deshalb schickte man den größten Teil der Teilnehmer nach Hause und es blieben nur 22 zurück, um die Suppe zu kochen, welche auf der kommenden Moskauer Beratung aufgetragen wird.
Einer der Hauptpunkte der Beratung, dieser Banditen wird wieder der Kampf gegen die KP Chinas, die PA Albaniens und den Marxismus-Leninismus sein. Diesen Punkt werden sie nie vergessen, weil der Kampf unserer marxistisch-leninistischen Parteien für die Enthüllung der revisionistischen Parteien wie das Damoklesschwert über ihrem Haupte schwebt. Die Rolle und die Existenz der revisionistischen Parteien verlangen die Unterdrückung der Revolution und ihrer Länder und in der Welt, vor allem aber die Niederringung Chinas und Albaniens, welche das Banner des Marxismus-Leninismus, der Revolution und der Völkerbefreiung hochhalten.
Die modernen Revisionisten haben heute eine wütende Verleumdungskampagne gegen die große chinesische proletarische Kulturrevolution, welche der hervorragende Marxist-Leninist, Gen. Mao Tsetung, persönlich leitet, eröffnet, weil sie das Komplott der inneren und auswärtigen Revisionisten egen Volkschina zunichte machte und eine starke Inspirationsquelle für alle Revolutionäre, die Arbeiterklasse und die werktätigen Massen der Länder, wo die Revisionisten herrschen, in ihrem Kampfe für den Sturz der revisionistischen Cliquen ist.
Jeder Tag zeigt immer deutlicher die Schwäche der modernen Revisionisten und gerade dieses Jahr ist für sie, vor allem für die Sowjetrevisionisten, ein Katastrophenjahr. In diesem Jahr trennte sich von ihnen die ČSR, auf diesem Wege befindet sich auch Polen. Dann kommt die Reihe an Ungarn und Bularien, und die DDR wird sich in diesem Jahr isoliert und verkauft sehen, der Warschauer Vertrag und der Wirtschaftsrat für gegenseitige Hilfe werden sang- und klanglos begraben. Und diese Probleme werden den Sowjetrevisionisten weder die „revisionistische Bohème“, noch die Anzahl der revisionistischen Parteien der kapitalistischen Länder, die zur Beratung zum Jahrmarkt, kommen werden, um den versprochenen Lohn zu empfanen, lösen.
Die großen Widersprüche, welche die Revisionisten im Innern benagen, treten in Form von Staatsstreichen und Komplotts, um sich gegenseitig zu stürzen, sowie in Form von Kritiken im Schoße der Parteien immer mehr zu Tage.
Alle diese Sorgen, welche die modernen Revisionisten, besonders die Sowjetrevisionisten präokkupieren, suchen sie mit einer möglichst dichten Nebelwand zu tarnen, damit sie weder die Mitglieder der revisionistischen KP noch die Sowjetvölker sehen. In dieser Richtung ist ihre Propaganda tätig, um die Köpfe der Sowjetmenschen möglichst beschränkt, teilnahmslos und unpolitisch zu machen, damit sie mit einigen Formeln, die ihnen die Führung auftischt, ihr Leben fristen und nicht weiter als bis zur Nasenspitze sehen; wenn sie aber etwas weiter zu sehen vermögen, dann sollen sie die Dinge durch die Brille des Mealomanen [Anmerkung der Redaktion: Größenwahnsinnigen] sehen. Indem nämlich die Sowjetführer das, worauf der Sowjetbürger mit Recht stolz sein kann: dass er in der Heimat Lenins, in der Heimat des ersten Weltraumschiffes, des ersten Menschen, der zum Mond fliegen wird, geboren wurde usw. - absichtlich aufbauschen, verfolgen sie den Zweck, dass die Sowjetmenschen die anderen als Fliegen, als Ignoranten, als Zwerge betrachten, die unter ihrer Herrschaft leben müssen. Von Zeit zu Zeit veranstalten die Sowjetführer ein großes Spektakel, um den Größenwahn bei den Sowjetmenschen zu fördern. Gerade diesem Zwecke dient auch die antikommunistische Moskauer Beratung, die auf dem Budapester Karneval geschlossen wurde.
Können denn die modernen Revisionisten ihre Partei und ihre Völker anders behandeln? Können sie mit der internationalen kommunistischen Bewegung anders umgehen? Nein.
Der moderne Revisionismus fürchtet sich, der Partei, dem Volke und der internationalen kommunistischen Bewegung die Fragen offen zur Diskussion vorzulegen, sie einer ernsten Kritik und einer bolschewikischen Parteianalyse durch das Volk und den internationalen Kommunismus unterziehen zu lassen. Er hat Angst, dass er nicht total enthüllt und vernichtet wird. Die Revisionisten sagen ihrer Partei nur das, was sie interessiert; alles ist vorbereitet, schön frisiert, gespickt mit Lügen, Entstellungen und Verleumdungen. „Aus welchem Grunde entstand der Konflikt zwischen der PAA und der KP der SU und der revisionistischen Sowjetführung?“ Das ist „sehr einfach“, sagten die revisionistischen Verräter den Parteimitgliedern: „Die Führung der PAA und des albanischen Staates verkaufte sich den westlichen Kapitalisten“, usw.
Die revisionistischen Cliquen haben in ihren Ländern den politischen und ideologischen Kampf der Revolutionäre und die leninistische Polemik gedrosselt. Sie greifen mit allen Mitteln und Kräften den Marxismus-Leninismus an und entstellen ihn. Treu dem Marxismus-Leninismus und ihre internationalistische Pflicht erfüllend, spricht die PAA offen und enthüllt grundsätzlich und mutig alle diese Verrätereien. Gerade deshalb greifen die modernen Revisionisten und ihre kapitalistischen Alliierten die PAA an und verschweigen alle Wahrheiten, die sie verbreitet.
Aber die Revisionisten können noch so große Anstrengungen machen, dennoch vermögen sie nicht die immer größere Vermorschung und Entartung ihrer Parteien zu verheimlichen, wie sie auch die Auflösung der revisionistischen Front und den Zusammenbruch der Sowjethegemonie über diese nicht aufhalten können. Keine Beratung, kein zweiseitiges und mehrseitiges Treffen, wie jene in den letzten Tagen in Moskau können in dem revisionistischen Lager Ordnung schaffen. Der Chauvinismus der Großmacht, dem die Sowjetführer huldigen, und seine Ziele, die Alliierten zu unterjochen, begünstigen und festigen andererseits den Nationalismus und die zentrifugalen Tendenzen. Wie der Kampf zwischen den verschiedenen Gruppen das Hauptkennzeichen des politischen Lebenes eines jeden revisionistischen Staates ist, so sind auch die Spaltungen und Konflikte zwischen den revisionistischen Ländern ein Kennzeichen des Lagers der modernen Revisionisten.
Die Streitigkeiten zwischen der Clique der Sowjetrevisionisten und ihren revisionistischen Partnerns und der Streit wegen der politischen, wirtschaftlichen und militärischen Fragen zwischen den Cliquen der verschiedenen revisionistischen Ländern sind jetzt offensichtlich; die Widersprüche zwischen ihnen sind groß und können nicht überbrückt werden. In einer nicht all zu fernen Zukunft werden wir Zeugen noch größerer Zusammenstöße und Auflösung sein, die sich bereits in aller ihrer Tiefe und Breite bemerkbar machen.
Der Prozess der Entartung des modernen Revisionismus, obwohl er in den verschiedenen Ländern im Allgemeinen die gleichen Wege und Ziele verfolgt, hat in jedem Falle seine eigenen Charakteristika entsprechend den Besonderheiten der einzelnen Länder, wo die revisionistischen Cliquen herrschen. Die Analyse der Ereignisse in jedem einzelnen Lande, die Formen und Methoden, die jede einzelne revisionistische Gruppe anwendet, um die marxistisch-leninistischen Parteien und die Diktatur des Proletariats zu korrumpieren, haben eine besondere Bedeutung und dürfen nicht unterschätzt werden.
Der Kampf der Marxisten-Leninisten gegen die Revisionisten muss auf der ganzen Linie geführt werden, aber sie dürfen nicht auch den Spezialkampf gegen die einzelnen Revisionisten, welche andere Taktiken anwenden, um dasselbe Ziel zu erreichen, vernachlässigen. Allen modernen Revisionisten sind die Hauptzüge, die gleiche Strategie gemeinsam, aber sie benutzen verschiedene Formen und Taktiken, denen man besondere Kampfformen und Taktiken für jede Situation, jedes Entwicklungsstadium, für jedes Land und jede Partei entgegenstellen muss, wenn sie auftauchen, die Staatsmacht ergreifen oder verfallen. Eine solche objektive Analyse müssen unbedingt alle marxistisch-leninistischen Parteien, alle revolutionären Gruppen und alle Kommunisten und Revolutionäre eines jeden Landes, die dem Imperialismus und seinen Lakaien, den modernen Revisionisten, ernstlich den Kampf angesagt haben, vornehmen [Anmerkung der Redaktion: einschließlich gegenüber dem chinesischen Revisionismus, den Mao Tsetung-Ideen].
Durch konkrete Aktion und Kampf wird die marxistisch-leninistische Partei organisiert, werden die werktätigen Massen für die Revolution mobilisiert und erzogen.
Die Arbeiterklasse jener Länder, wo die Revisionisten an der Macht sind, muss sich der historischen sozialen Momente, welche die Welt, insbesondere ihre Länder, erleben, bewusst sein. Sie muss erkennen, dass sie sich vor einer großen Katastrophe befindet und dass ihre Lage verwickelter und schwieriger als jene in den kapitalistischen Ländern ist. Die Proletarier der kapitalistischen Länder kennen den Feind, wissen wo er sich versteckt und wie man ihn bekämpfen muss, während die Arbeiterklasse der Länder, wo die Revisionisten, diese neuen Kapitalisten herrschen, die sich als „Marxisten“ aufspielen, von diesen betrogen, irregeführt und versklavt wird. Denn die Arbeiterklasse, welcher jetzt die neuen Kapitalisten das Joch auferlegen, darf nicht einmal sprechen und streiken, wie ihre Genossen in den kapitalistischen Ländern. Unter der Losung, dass „die Arbeiter sich nicht gegen das ' Arbeiterregime' erheben können“, dass die „Diktatur, ihre ' Diktatur' und Gesetze, ihre ' Gesetze` seien“, verbringt die neue kapitalistische Klasse der ehemaligen sozialistischen Länder die Flitterwochen mit den westlichen Kapitalisten in jenen Gegenden, wo das Blut der Proletarier und Bauern, die unter dem Banner Marx, Engels, Lenins und Stalins fochten, geflossen ist.
Im gegenwärtigen Stadium der Vermorschung des Imperialismus sehen wir die große Rolle, die er der Intelligenzschicht, den Technokraten und Bürokraten zugedacht hat; wir sehen, wie er einen guten Teil dieser Schichten korrumpiert und in seinen Dienst aufgenommen, sogar an die Spitze seines Kampfes zur Gewinnung der Weltherrschaft und für die Unterdrückung der Revolution und des nationalen Befreiungskampfes der Völker gestellt hat. Diese im Dienste des Kapitals befindliche korumpierte Schicht bemüht sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln, die Arbeiterklasse, diesen ausschlaggebenden Gegner des Kapitalismus, zu korrumpieren, zu betrügen und zu neutralisieren. Auf diese Weise sucht der Kapitalismus sein Leben zu verlängern.
Diese Linie verfolgt jetzt auch der moderne Revisionismus dort, wo er bereits im Besitz der Staatsmacht ist oder noch nicht ist. Die korrumpierten Intellektuellen und Bürokraten sind heute seine Hauptstütze, um die Umwandlung der sozialistischen Gesellschaft in eine kapitalistische durchzuführen. Man schreitet zur Unterjochung der Arbeiterklasse, zur Beschränkung auf das Minimum ihrer historischen Rolle in der Revolution und im Sozialismus und zu ihrer Auflösung, Korrumpierung und Verwandlung in eine unpolitische Masse, in ein ökonomisches Anhängsel, in ein Werkzeug der anderen, das für sich wenig und für das neue kapitalistische Bürgertum, welches jetzt eben aus der Schicht der Intelligenz, Bürokraten, Technokraten und der Arbeiteraristokratie entsteht, viel arbeitet.
Dort, wo die Revisionisten am Ruder sind, schreitet man rascher auf diesem Wege, welchen der Weltkapitalismus gebahnt hat. Aber dieser Prozess hat auch seine Zickzacks in den verschiedenen revisionistischen Ländern, welche von dem Grade der Entwicklung des Revisionismus in diesen Ländern abhängen.
Man fragt sich: „Wie war diese Rechtsschwenkung eines bedeutenden Teils der Intelligenz in der SU und in den anderen revisionistischen Ländern möhlich?“ Diese Schwenkung ist ein jahrelanger Prozess, der noch nicht abgeschlossen ist, und eine Folge der schwachen ideologischen Klassenarbeit der Partei mit der Intelligenz in zwei Richtungen: Die Lehrer der theoretischen Ideologie sorgten nicht dafür, dass ihre Zuhörer z.B. auch den Spaten kennenlernten. Diese Kategorie von gebildeten Menschen, seien sie Arbeiter-, Angestellten- oder Kolchosianersöhne, verschlangen die Verwaltung, das Büro und die Leitung. Sie bildeten so zu sagen die „Elite“ des proletarischen Regimes, die neue proletarische Intelligenz, welche die Verwaltungsposten, Universitäten, die Direktionen, Theater, Redaktionen usw. besetzte. Aus dieser Schicht gingen die Philosophen, Schriftsteller und Künstler hervor und alle trugen den Titel des Proletariers. Einige von diesen blieben wirklich Proletarier, aber die meisten entarteten zusammen mit der Verwaltung, weil sich diese von einem Werkzeug der proletarischen Diktatur allmählich in ein Ungeheur verwandelte,das den Staat der Proletarier beherrschte, nach Gutdünken leitete und erstickte.
Andererseits ging ein großer Teil der Intelligenz in die Produktion und lebte und arbeitete dort zusammen mit der Arbeiterklasse und der Bauernschaft. Dieser Teil war technisch ziemlich gehoben, weil man eben dieser Seite eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet hatte, während man auf seine ideologische und politische Erhärtung wenig Gewicht gelegt hatte. Auf diesen zwei „Gebieten“ hatte die bürokratisierte „hohe proletarische Intelligenz“ wichtige Stellen inne und dachte nicht daran, diese zu verlassen. Sie hielt sich für sehr „fähig“, für „unerreichbar in der Wissenschaft“ und bestimmt, die anderen, die Masse, zu führen und zu dirigieren, d.h., die Arbeiterklasse und die Bauernschaft, welche entsprechend „ihrer Natur und Funktion“ nur arbeiten sollen, während sie die proletarischen Gesetze macht, oder besser gesagt, entstellt und die Diktatur des Proletariats und die Partei gegen den Sozialismus und gegen die Partei selbst benutzt.
In den revisionistischen Ländern sind es also die ehemaligen Proletarier oder die intellektualisierten, verbürgerlichten, antarteten Proletariersöhne, welche das Klassenbewusstsein verloren, nach einem langen und komplizierten Prozess wichtige Stellen im Staate und in der Partei eingenommen haben und jetzt mit Hilfe des starken Staats- und Parteiapparates die proletarische Macht und die Partei paralysieren. Tatsächlich sind in den revisionistischen Ländern sowohl die Diktatur des Proletariats als auch die Partei des Proletariats ausgeschaltet.
Unter diesen Umständen ist es unerlässlich, dass vor allem unsere marxistisch-leninistischen Parteien und die Revolutionäre überall in der Welt die Arbeiterklasse aufklären, ihr die Augen öffnen, sie bewaffnen und unverzüglich in den Kampf, in die Revolution werfen. Die proletarische Revolution ist eine der ernstesten Lebensfragen der gesamten Menschheit, ist vor allem eine politische Revolution. Die Führung und die Organisation der Revolution müssen stahlhart sein, weil diese in jedem Lande ein blutiger Zusammenstoß zwischen der Arbeiterklasse und dem kapitalistischen Bürgertum ist. Deshalb müssen an der Spitze dieser Revolution die Proletarier und ihre kommunistische Partei stehen. Ohne eine gut organisierte kommunistische Partei, ausgerüstet mit klaren politischen, organisatorischen und ideologischen marxistisch-leninistischen Zielen, gibt es keine Revolution, kann keine proletarische Revolution gewinnen, und hat bis jetzt nicht gewonnen.
Das ist eine der grundsätzlichen Fragen, welche die Kommunisten und die internationale Arbeiterklasse auf ihrem revolutionären Wege immer vor Augen halten müssen. Für die revolutionären Marxisten-Leninisten der Welt ist die Existenz der echten bolschewikischen Parteien vom Leninschen und Stalinschen Typ unbedingt notwendig, sonst kann man nicht die Revolution organisieren und leiten. Für jeden kommunistischen Militanten in der Welt ist es unbedingt notwendig, die betreffenden Materialien der Klassiker des Marxismus-Leninismus über die proletarische Revolution und den Aufbau der Partei zu studieren und diese entsprechend den konkreten Bedingungen seines Landes getreu in die Tat umzusetzen. Alle Konsiderationen bezüglich dieser Fragen der chruschtschowschen Revisionisten und des Bürgertums, die uns als „Stalinisten“, „Dogmatiker“ usw. bezeichnen, sind bloßes Geschwätz und verfolgen das Ziel, uns vom richtigen Weg abzubringen.
Lenins und Stalins Lehren und die Revolutionserfahrungen der bolschewikischen Partei sind ein lichtes Beispiel, wie man die Partei und die Diktatur des Proletariats errichtet und wie man den Sozialismus aufbaut. Was aber von den Chruschtschowianern stammt, muss man schonungslos mit Füßen treten, enthüllen und bekämpfen, weil gerade diese die SU jetzt in ein kapitalistisches Land umwandeln.
Die modernen Revisionisten haben heute die Leitung und den Apparat der kommunistischen und Arbeiterparteien und der Gewerkschaften in der Hand. Sie wissen, dass die Gefahr von der Arbeiterklasse kommt, deshalb trachten sie das Jagdgebiet abgeriegelt zu halten. Die alte Sozialdemokratie, welche einen Teil der Arbeiterklasse mit Losungen weiter betrügt und diesen an ihre Parteien zu fesseln sucht, polemisiert jetzt angeblich mit den revisionistischen Parteien, aber in Wahrheit geht es hier um die Teilung der Brosamen, welche vom kapitalistischen Tische abfallen. Es gibt heute gar keinen Unterschied zwischen den Revisionisten und Sozialdemokraten. Alle diese betrügen die Arbeiterklasse, um sie unter ihrer Herrschaft und ihrem Einfluss zu halten.
Die revisionistischen Parteien legen den Kommunisten dort, wo sie herrschen, unter der Maske des „legalen Gewandes“ , des „demokratischen Zentralismus“ ohne wirkliche Demokratie und der Staatsgesetze der so genannten „Diktatur des Proletariats“, die in Wirklichkeit eine Diktatur der neuen technokratischen Bürokratie ist, schwere Fesseln an, während sie die kommunistischen und Arbeiterparteien der kapitalistischen Länder, welche revisionistisch geworden sind, unter ihrem Einfluss zu halten suchen, indem sie die Parteinormen umwandeln und verderben und den Normen der bürgerlichen Parteien anpassen, damit der Kommunist bloß seine Parteikarte und keine einzige Verpflichtung hat. Mit einem Wort, er unterscheidet sich nicht mehr von der Masse, steht nicht mehr in der Vorhut.
Unter diesen Umständen ist es die imperative Aufgabe der Marxisten-Leninisten, die revisionistisch-sozialdekomratische Umzingelung der Arbeiterklasse zu durchbrechen, diese von der bürgerlichen und reformistischen Ideologie zu befreien, und mit Klassenbewusstsein auszurüsten, damit sie weder den Kompass, noch den Mut, der sie kennzeichnet, verliert. Von entscheidender Bedeutung ist die richtige Einschätzung in der Praxis und Theorie der Rolle der Arbeiterklasse, ihrer Arbeit und ihres Kampfes. Hier und nur hier muss man den Hebel ansetzen, nicht aber in einem engen Kreis von einzelnen Intellektuellen und Studenten.
Die Arbeiterklasse muss ihre Reihen enger zusammenschließen, muss sich organisieren und aus ihrem Schoße ihre Führer wählen, welche opferbereite, tapfere und treue Kämpfer sein müssen, und darf nicht mehr gestatten, dass heuchlerische und großmäulige Elemente ihre Führung in die Hand nehmen und sie für ihre eigenen karrieristischen Ziele oder für die Interessen des Bürgertums ausnutzen. Die Arbeiterklasse braucht erfahrene, eiserne, unerschrockene und im Kampfe erhärtete Männer mit festen und klaren Grundsätzen. Auf solche Menschen wird die Grundorganisation hören, wird sie lieb gewinnen und ihnen auf den Barrikaden, in den Streiks und in der Revolution folgen. Auf diese Weise werden die neuen revolutionären Kader ausgebildet, werden die Arbeiterklasse und ihre Alliierten gewonnen, die modernen Revisionisten und die Sozialdemokraten enthüllt und der Imperialismus und der Kapitalismus bekämpft.
Auf diesem Wege schreitend, wird die Arbeiterklasse die neuen bolschewikischen den ruhmreichen revolutionären Traditionen und dem Aufbau des Sozialismus treue und der Sache des Marxismus-Leninismus ergebene Parteien gründen, die imstande sind, diese vor allen seinen inneren und äußeren Gegnern zu schützen.
Die aufrechten Kommunisten und die Revolutionäre können sich dieser imperativen Pflicht nicht entziehen. Zwar erfordert die Erfüllung dieser Pflicht einen selbstlosen Kampf, aber sie haben niemals die Opfer gescheut, auch nicht die allergrößten. Einen Kampf ohne Schäden und Schmerzen gibt es nicht. Die Revisionisten, welche die Staatsmacht usurpiert haben, werden natürlich den Revolutionären, den Bolschewiken, nicht gestatten, dass sie sich ungehindert organisieren und handeln. Sicherlich werden sie diese verfolgen, in den Kerker werfen, foltern und ermorden. Aber deshalb dürfen sie sich nicht vom Kampf und den Aktionen zurückziehen. Die Kommunisten verteidigen offen ihre Auffassungen auch wenn sie unter dem Galgen stehen. Sie fürchten sich nicht, wenn nötig, auf die Straße zu gehen um zu protestieren, die Arbeiter zu versammeln, zu ihnen in der Fabrik zu sprechen, die Verräter in den Konferenzen zu enthüllen, Bücher zu schreiben und Flugblätter zu verteilen. Die Bolschewiken Lenins und Stalins haben sich niemals weder vor Sibirien noch vor den zaristischen Gerichten gefürchtet. Durch konkrete Aktionen wird die marxistisch-leninistische Partei organisiert, durch konkrete Aktionen werden die werktätigen Massen für den Kampf und die Revolution ausgebildet; aus den Aktionen gehen die starken Elemente der Arbeiterklasse hervor, welche sie im Kampf zum Sturze der revisionistischen Cliquen leiten werden. Im täglichen konkreten revolutionären Kampfe können und werden die bolschewikischen Revolutionäre ihre illegalen Organisationen im Schoße der Arbeiterklasse, der Bauernschaft der Kolchosen, der Armee, der Staatssicherheit, der verschiedenen Parteiapparate usw. gründen, um auf diese Weise die herrschende revisionistische Clique von innen und von außen auf breiter Front anzugreifen und sie vollständig zu zerschlagen. So können sie sich vor ihren Angriffen schützen und ihren Kampf wirksamer gestalten.
In den Ländern, wo die Revisionisten herrschen, können jetzt die Revolutionäre in den Parteien in der Minderheit sein, aber sie sollen aus der Geschichte der bolschewikischen KP der SU, aus der Geschichte Lenins, lernen, welcher, wenn er in der Minderheit, jedoch von der Richtigkeit seiner Linie überzeugt war, sich das Recht vorbehielt und es durchführte, die Arbeiterklasse aufzurufen, sich mit ihr gegen den Opportunismus oder den Verrat der verschiedenen rechten oder linken Fraktionen zu vereinigen.
In vielen Ländern der Welt muss sich das Proletariat neu organisieren, sich von seiner wahren marxistisch-leninistischen Ideologie leiten lassen, eine bewaffnete Revolution erregen und sämtliche Apparate des kapitalistischen Bürgertums der Sozialdemokratie und der Revisionisten, welche die Glieder seiner Sklavenketten sind, zerschlagen. In seinem nachdrücklichen Kampfe und in seiner Revolution werden dem Weltproletariate auch Bundesgenossen erwachsen, welche in diesen revolutionären Perioden ihre Positionen und Haltungen noch besser klären werden. Diese Bundesgenossen warten auf ihren Führer auf dem Schlachtfelde. Das Schlachtfeld, das aus der Scheide gezogene Schwert gegen den Imperialismus sind entscheidend, und nicht die Entente und der Kompromiss. Die letzteren machen die möglichen und natürlichen Alliierten des Proletariats immer schwankend. Darauf zielen ab die ganze Politik und Machenschaften der Sozialdemokraten, der modernen Revisionisten, der Imperialisten und des Weltkapitalismus.
Eine besonders historische Verantwortung, eine besonders große Rolle im Kampfe gegen den Revisionismus müssen die Arbeiterklasse und die Sowjetrevolutionäre spielen, welche vor dem schwersten Verrat, der jemals an einem Volke begangen wurde, und vor der größten Gefahr, welche die SU mit ihrer glänzenden Vergangenheit jemals bedroht hat, stehen. Sehen sie denn nicht, welchem Abgrund ihr Vaterland entgegengeht? Sehen sie denn nicht, welchen großen Schaden die Tätigkeit der Sowjetrevisionisten der internationalen kommunistischen Bewegung und dem nationalen Befreiungskampfe der Völker zufügt? Sicherlich sehen es die Marxisten-Leninisten, und die Völker der ganzen Welt sind überzeugt, dass die Arbeiterklasse der SU, die Kolchosianer, die Volksintelligenzler, die Soldaten und die Sowjetjugend die zeitweiligen Erschütterungen, welche ihnen die Revisionisten verursacht haben, überwinden, die von der verräterischen chruschtschowschen Führung verbreiteten schädlichen Illusionen verwerfen und das Schlachtfeld betreten werden, um die revisionistische Clique zu stürzen und das Banner Lenins und Stalins wieder auf dem Kreml und in der gesamten SU zu hissen. Sicherlich wird das große Sowjetvolk eines Tages aufsthen und sich wieder rühren. Es geht jetzt darum, diesen Tag möglichst zu beschleunigen, um seine Leiden abzukürzen, um auch den anderen Völkern, welche unter dem Joche der Revisionisten schmachten, Hilfe zu bringen.
Die bolschewikischen Revolutionäre haben ihren Weg, wie es in ihrem programmatischen Flugblatt heißt, klar festgelegt:
„Die Revolutionäre müssen sich organisieren, um den Sturz der bürokratischen Ordnung in der SU zu realisieren; sie müssen den Volkszorn in einer einzigen Strömung vereinigen, und so den Volkskampf führen. Und da brauchen wir nicht lange zu suchen. Vor uns steht der erprobte Weg – der Wg des Wiedererstehens der proletarischen Partei... . Alle, die bereit sind, gegen die Bürokratie zu kämpfen, alle, denen die großen revolutionären Errungenschaften unseres Volkes und die Sache der Weltrevolution teuer sind, müssen unbedingt diesen Weg gehen. Die Stunde hat geschlagen. Die Sowjetkommunisten müssen den Weg von den vielen isolierten Zellen der KP (B) bis zu ihrer Vereinigung in eine große unwiderstehliche Lawine, die alle Bürokraten vernichten wird, zurücklegen. Die Tätigkeit der Zellen der KP (B) der SU und ihre Losungen und Flugblätter muss man in einen wirklichen Partisanenkampf umwandeln. Die Bürokraten müssen spüren, dass ihnen der Boden unter den Füßen brennt.“
Die Marxisten-Leninisten, die Revolutionäre und die Völker der ganzen Welt glauben, dass das Feuer der Revolution, das Feuer des Bolschewismus und des proletarischen Internationalismus in der SU, trotz der großen Anstrengungen der Revisionisten, noch nicht erloschen ist. Sie hoffen nicht nur, sondern sind voll und ganz überzeugt, dass die alten und jungen Revolutionäre der SU dieses revolutionäre Feuer wieder anfachen werden, um damit den Revisionismus zu verbrennen und der ruhmreichen Geschichte des Bolschewismus, dem unsterblichen revolutionären Werke Lenins und Stalins und jener Millionen Helden, welche die Oktoberrevolution durchführten, ihr Vaterland vor den Hitlerhorden schützten und den Sozialismus erfolgreich aufbauten, einen neuen Glanz zu verleihen.
- Ende -
Anmerkung der Redaktion: Wie bei der Wiederveröffentlichungin aller anderen albanischen Dokumente jener Zeit möchten wir es nicht versäumen, darauf kritisch aufmerksam zu machen, dass China von Albanien damals noch als anti-revisionistisches, sozialistisches Land propagiert wurde, dass die revisionistische Linie der KP Chinas und die Mao Tsetung-Ideen fälschlicherweise als marxistisch-leninistisch eingeschätzt worden waren. Die PAA änderte ihre pro-chinesische Haltung in der zweiten Hälfte der 70er Jahre und begann auf internationaler Ebene, den chinesischen Revisionismus, die Mao Tsetung-Ideen, prinzipienfest und vom Boden des Marxismus-Leninismus aus zu entlarven und zu bekämpfen.
Die Welt, die irgendein Volk unterdrückt, kann nicht frei sein.